Widerstands- thermometer |
Widerstandsthermometer mit Schweißhülsen (53-WHD) werden hauptsächlich für Temperaturmessungen bis 800°C in gasförmigen und flüssigen Medien wie Luft, Dampf, Wasser oder Öl bei Strömungsgeschwindigkeit oder Druck eingesetzt, wobei der Werkstoff der Schutzhülse die Einsatzbedingungen bestimmt. Spezielle Einschweiß-Schutzrohre eignen sich bis 700 bar Druck. Die Fühler dieser Baugruppe sind mit auswechselbaren Messeinsätzen bestückt.
Wesentliches Bauteil ist eine aus hochwertigem, metallischen Vollmaterial -meist 1.7335 oder 1.4571 - gearbeitete Schutzhülse, die in die Wandung der Anlage eingeschweißt wird. Es sollte möglichst eine Schutzhülse aus dem gleichen Material aus dem die Anlage besteht verwendet werden.
Die Auswahl der Schutzhülse richtet sich auch nach den räumlichen Verhältnissen am Einbauort sowie den Beanspruchungen durch Temperatur, Druck, Strömung und chemischen Angriff.
Die Belastbarkeit von Schutzrohren ist von verschiedenen Faktoren wie z.B. Einsatzmedium, Einbaulänge, Temperatur, Druck, Einbauart (senkrecht/ waagrecht) Schutzrohrwerkstoff und dem Anströmungsverhältnis abhängig.
Richtwerte für die Belastbarkeit können aus den Belastungsdiagrammen nach DIN 43772 entnommen werden. Insbesondere die Frage der chemischen Belastbarkeit muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft werden. Oft bringen erst Betriebsversuche Aufschluss, da schon geringe Verunreinigungen der Umgebungsmedien die Standzeit der Schutzhülsen stark beeinflussen können.
bevorzugte Einsatzgebiete:
Für spezielle Anwendungen (Genauigkeit, Langzeitstabilität usw.) empfehlen wir den Einsatz von Messwiderständen mit eingeengter Toleranz. (z.B. 1/3 DIN, 1/10 DIN oder Klasse A nach DIN EN 60751)
Die Widerstandswerte und Grenzabweichungen unserer Widerstandsthermometer entsprechen der Norm DIN EN 60751.