Thermoelemente |
Gerade Thermoelemente mit keramischem Schutzrohr und Mantelmesseinsatz (15-TKM) werden zur allgemeinen Temperaturmessung bis 1200°C hauptsächlich in gasförmigen Medien eingesetzt.
Der wesentliche Unterschied zu Thermoelementen mit keramisch isolierten Thermopaaren besteht darin, dass hier die Thermopaare luftdicht und oxydationsbeständig in einen metallischen Schutzmantel –meist Inconel oder anderer hochwertiger und hitzebeständiger Edelstahl- eingebaut sind.
In vielen Anwendungsfällen sind diese Elemente eine Alternative zu herkömmlichen Thermoelementen mit Keramik- Schutzrohr der Produktgruppe 05-TKT, da sie bauartbedingt eine höhere Standzeit und eine wesentlich stabilere elektrische Isolation aufweisen. Allerdings ist der Einsatz nur bis zu Temperaturen von 1200°C möglich. (Zum Vergleich: Keramisch isolierte Thermopaare 05-TKT bis zu 1800°C).
Mantelmesseinsätze sind darüber hinaus im Gegensatz zu Thermopaaren leicht auswechselbar, sie sind schnellansprechend, flexibel, temperaturwechselbeständig, schwingungs- und stoßfest. Bedingt durch die kompakte und schlanke Bauart der Mantelthermoelement-Messeinsätze verbleibt im Schutzrohr zumeist genügend Raum zum Einführen eines zusätzlichen Prüf-Mantelthermoelementes, falls erforderlich.
In Mess- und Regelungsprozessen können bei hohen Temperaturen starke Beanspruchungen durch Korrosion und Abrasion auftreten, denen Schutzrohre -auch aus hochwertigen Metallen- nicht mehr standhalten können. Hier ermöglichen Thermofühler mit Schutzrohren aus hitzebeständiger technischer Keramik vielfach höhere Standzeiten.

Tab. Eigenschaften der gängigsten Keramiktypen
Die Thermospannungen und Grenzabweichungen unserer Mantelmesseinsätze entsprechen der Norm DIN EN 60584 Teil 1 und 2 Klasse 1, die Typen L der Norm DIN 43710.
Für spezielle Anwendungen liefern wir auch Mantelelemente besserer Klassen wie z.B. 1/3 DIN.