Thermoelemente |
Einschweißthermoelemente (12-THD) werden für Temperaturmessungen in gasförmigen und flüssigen Medien wie Luft, Dampf, Wasser, Öl usw. bei Strömungsgeschwindigkeiten und Drücken eingesetzt, wobei der Werkstoff der Schutzhülse die Einsatztemperatur bestimmt.
Spezielle Einschweißhülsen eignen sich bis 700 bar Druck. Die Armaturen dieser Baugruppe werden mit auswechselbaren Mantelmesseinsätzen bestückt.
Wesentliches Bauteil ist eine aus hochwertigem metallischen Vollmaterial gearbeitete Schutzhülse, mit der das Thermoelement in die jeweilige Anlage eingeschweißt wird, wobei Schutzhülse und Anlage aus dem gleichen Material bestehen sollten.
Die Auswahl der Schutzhülse richtet sich außerdem nach den räumlichen Verhältnissen am Einsatzort, nach der Befestigungsart sowie nach den Beanspruchungen durch Temperatur, Druck, Strömung und chemischen Angriff.
Die Belastbarkeit von Schutzrohren ist von verschiedenen Faktoren wie z.B. Einsatzmedium, Einbaulänge, Temperatur, Druck, Einbauart (senkrecht/ waagrecht) Schutzrohrwerkstoff und dem Anströmungsverhältnis abhängig.
Richtwerte für die Belastbarkeit können aus den Diagrammen der DIN 43772 entnommen werden.
Insbesondere die Frage nach der chemischen Belastung muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft werden. Oft bringen erst Betriebsversuche Aufschluss, da schon geringe Verunreinigungen der Umgebungsmedien das Verhalten der Schutzhülsen wesentlich beeinflussen können.
Die Thermospannungen und Grenzabweichungen unserer Thermopaare und Mantelmesseinsätze entsprechen der Norm DIN EN 60584 Teil 1 und 2 Klasse 1, für Thermopaare und Mantelmesseinsätze des Typs L der Norm DIN 43710.
Für spezielle Anwendungen liefern wir auch Mantelelemente besserer Klassen wie z.B. 1/3 DIN.